Witterungsberichte

Klimaberichte

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat August 2020  
    
Mehr lesen…
⁣       

Deutschland :
- Monatsmitteltemperatur im August 19,9 °C (+3.4 °C),
Die Hitzewelle Mitte des Monats sorgte für einen extrem warmen August,
gemeinsam mit 2015 und 2018 der zweitwärmste seit 1881.
Zeitweise stiegen die Höchstwerte auf über 35 °C.
- Es fielen rund 90 l/m² (115%) an Niederschlag, - Soll 77 l/m²,
Hochwasser im Süden, Überflutungen in der Mitte, gebietsweise sehr trocken.
Im letzten Drittel des August konnten dann auch im zuvor vom Niederschlag ausgesparten Norden
und Osten Deutschlands bedeutsame Mengen gemessen werden.
Ab 2000 Meter gab es in den Alpen sogar Schnee.
- die Sonne schien 220 Stunden, - Soll 200 Std.
Am häufigsten zeigte sich die Sonne an den Küsten.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Schleswig-Holstein :
- Monatsmitteltemperatur im August 19.5 °C - Soll 16.2 °C ,
- Es fielen rund 70 l/m² Niederschlag, - Soll 73 l/m²
- die Sonne schien 265 Stunden, - Soll 210 Std.
Mit Hamburg die sonnenscheinreichste Region Deutschlands.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Husum-Schobüll :
Die August-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer war über dem Monatssoll.
Bis zum 22. August waren keine oder nur minimale Niederschläge zu verzeichnen
und die Temperaturen befanden sich auf sommerlichem Niveau,
zeitweise auch schwül-heiß mit viel Sonnenschein.
- Die Monats-Niederschlagssumme bis dahin nur 0.8 mm.
Vom 21. August an meldeten sich die ersten Gewitter über der fernen Nordsee.
Schlagartig ging der späte Sommer mit Schauern/Gewittern und kühleren Temperaturen von da an zu Ende.
Am 26.08. kamen wir in den Einflussbereich des Sturmtiefs "Kirsten", durch die Nähe zum Tiefkern
blieb hier der starke Wind weitesgehend aus.
Allerdings gingen ergiebige Niederschläge in unserer Region nieder.
In den letzten Tagen des Monats zogen auf Grund des warmen Nordseewassers immer wieder Schauer und Gewitter heran,
wobei die Gewitter nur selten über die Station zogen.
- Die Bedingungen für eine Tropennacht wurden nur knapp verfehlt.
Gewitter = 3 ( 5 Tage mit Ferngewitter)
Nebeltage = 1

Temperaturen
Mit einer Monatsmitteltemperatur von 19.3 °C lag der diesjährige August
um 1.9 (3.5) °C deutlich über der langjährigen Mitteltemperatur.
Die Monatshöchsttemperatur von 32.0 °C wurde am 08. des Monats gemessen,
die Monatstiefsttemperatur erreichte 5.3 °C am 04. August.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von 3.3 °C wurde am 04.08. gemessen.
Frosttage = 0
Bodenfrosttage = 0
Eistage = 0
Eisglätte = 0
Reifglätte = 0
Sommertage (>= 25 °C) = 14
Heiße Tage ( >= 30 °C) = 7
Tropennächte = 0

Sonne
Die Sonne schien insgesamt 275 Stunden. Dies entspricht 133 (137 ) % der normalen Erwartung

Niederschlag
Der Monatsniederschlag lag bei 123 mm (00-24 MEZ). Das sind (150) % der normalen Erwartung.
Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 26. August mit 35.8 mm. ( 00-24 MEZ ).
- In nur 4 Tagen wurde fast der gesamte langjährige Monatsniederschlag August gemessen.
Schnee = 0
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 0
Hagel = 0
Tau = 4
Reif = 0

Schnee
-

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 26. mit 48.2 km/h gemessen.
Es gab weder starken noch stürmischen Wind (Windstärke 6 bzw. 8)

( ab 10.12.2019 Ersatzwindmessung in 6 m Höhe )

Die fünf höchsten August Monatsmittel-
temperaturen seit 2003
19,3 °C 2020
18,4 °C 2003
18,2 °C 2004
18,2 °C 2018
18,1 °C 2015

Die fünf höchsten August Tagesmaxima
der Temperatur seit 2003
34,0 °C 07.08.2018
33,3 °C 02.08.2013
32,3 °C 20.08.2009
32,0 °C 08.08.2020
31,7 °C 11.08.2003

Die fünf höchsten August Niederschlags-
Tagessummen in L/m2 ( 07-07 ) seit 2003
59,2 L/m2 29.08.2009
43,4 L/m2 12.08.2019
40,2 L/m2 17.08.2014
36,0 L/m2 23.08.2020
35,2 L/m2 08.08.2011

Die fünf niedrigsten August Tagesminima
der Temperatur seit 2003
3,9 °C 26.08.2014
5,3 °C 04.08.2020
5,4 °C 28.08.2014
5,6 °C 27.08.2014
5,8 °C 31.08.2010

Die fünf niedrigsten August Tagesminima
der Erdbodentemperatur seit 2003
2,2 °C 26.08.2014
3,3 °C 27.08.2014
3,3 °C 28.08.2014
3,3 °C 04.08.2020
3,9 °C 31.08.2010
        

  ©   www.schobuell-wetter.de


Weniger…

Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete August 2020​​

Mehr lesen…

Deutschlandweit war der August 2020 der zweitwärmste August in der Zeitreihe seit 1881 (hinter 2003 und knapp vor 2015 und 2018). An den Küsten fiel er insgesamt sehr warm und sonnig aus. Eine kurze Hitzewelle zum Monatswechsel sorgte hier bereits am 1. August für Temperaturen bis zu 30 °C. Mit der Kaltfrontpassage eines Tief bei Island wurde dann vorübergehend statt heißer Subtropikluft subpolare Meeresluft herangeführt und das Temperaturniveau sank. Am 3. und 4. August lagen die Tageshöchsttemperaturen oft nur zwischen 18 und 21 °C. Anschließend setzte sich von Westen her Hochdruckeinfluss durch, die Temperaturen stiegen und es folgte die nächste Hitzewelle. Vom 5. bis 22. August war es erneut hochsommerlich warm. In dieser Zeit traten ungewöhnlich viele Sommertage mit Maxima der Lufttemperatur von 25 °C und mehr auf. Auch wurde eine überdurchschnittliche Zahl an sogenannten heißen Tagen mit Höchstwerten von 30 °C und mehr registriert, insbesondere an der Nordseeküste. Nachts sanken die Temperaturen teilweise nicht unter 20 °C. Solche Tropennächte kamen ebenfalls hauptsächlich an der Nordseeküste vor. Erst in der dritten Monatsdekade gab es einen Wetterumschwung, als am Rande eines Tiefs über dem Europäischen Nordmeer kühle Luftmassen nach Norddeutschland gelangten. Ab dem 23. August stiegen die Höchstwerte der Temperatur meist nur noch auf 17 bis 22 °C an. Dazu wurde es regnerisch mit teils ergiebigen Niederschlägen. Als Sturmtief KIRSTEN vom 25. bis 27. August von Irland über die Deutsche Bucht und die Westliche Ostsee zum Baltikum zog, löste es nicht nur stürmische Böen bis 10 Beaufort (Bft) aus, sondern sorgte örtlich auch für Tagesniederschläge von mehr als 30 mm. Ergiebigen Regen brachten zudem einige schwere Gewitter während bzw. zum Ende der angesprochenen Hitzewellen. So wurden am 1. und 22. August örtlich ebenfalls Tagesniederschläge von mehr als 30 mm verzeichnet.

 Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990

Nordsee

Die Monatsmitteltemperaturen bewegten sich zwischen 19,5 und 21,0 °C und lagen somit um etwa 3 bis 4 K über dem Durchschnitt der Jahre 1961-1990. Am 1. August stiegen die Temperaturen bereits auf Werte bis um 28 °C an. Im Laufe der nachfolgenden Hitzewelle ab dem 5. August erreichten sie Werte bis knapp 33 °C. Tropennächte (Minimum der Lufttemperatur von 20 °C und mehr) traten zwischen dem 8. und 22. August auf, wobei die Minima teilweise bei rund 22 °C lagen. Die Zahl der Sommertage (Maximum der Lufttemperatur von 25 °C und mehr) war außergewöhnlich hoch. Während im vieljährigen Mittel mit bis zu 5 Sommertagen gerechnet wird, wurden nun bis zu 16 Sommertage gezählt. Anders ausgedrückt: es gab 8 bis 12 Sommertage mehr als erwartet. Einige Gebiete verzeichneten sogar 6 bis 8 heiße Tage (Maximum der Lufttemperatur von 30 °C und mehr). Auch diese Zahl lag deutlich höher als im Durchschnitt, der bei maximal einem heißen Tag liegt.
Verbreitet lagen die Monatsniederschläge zwischen 60 und 125 mm. Damit ergaben sich zum Teil Niederschlagsdefizite von rund 10 % der Mittel, andernorts dagegen ein Plus von rund 50 %. Vor allem in der letzten Monatsdekade wurden des Öfteren Tagesniederschläge zwischen 10 und 30 mm registriert, örtlich auch mehr.
Die Sonne schien für 200 bis 290 Stunden. Damit wurden die Sollwerte bis zu 40 % überschritten. Das größte Plus an Sonnenschein verzeichnete dabei die Küstenregion Schleswig-Holsteins.
 Für kräftigen Wind mit stürmischen Böen sorgte Sturmtief KIRSTEN vom 25. bis 27. August. Die höchsten Böen von 10 Bft traten dabei am 26. August auf.

Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

 

Weniger…

Jahresbericht

Witterungsbericht 2019 für Husum-Schobüll

Mehr lesen…


Deutschland :
2019 war das zweitwärmstes Jahr seit 1881 – Niederschlagsarm und sonnenscheinreich .
- Mit 10,3 Grad Celsius um 2,0 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Extreme Hitze Ende Juli, Temperatur an 23 Messstellen 40,0 °C oder darüber.
Höchste Temperatur am 25. Juli in Lingen im Emsland mit dem neuen deutschen Rekord von 42,6 °C.
- Mit etwa 1800 Stunden Sonnenschein 118 Prozent über dem Normalwert.
am wenigsten im Norden und im Sauerland .
- Mit rund 730 Litern pro Quadratmeter (l/m²) nur 93Prozent des Normalwertes.
Den meisten Regen und Schnee erhielt das Allgäu mit bis zu 2450 l/m².
Wieder ein zu trockenes Jahr.

Schleswig-Holstein :
Die Mitteltemperatur lag bei 10,2 °C (8,3 °C) .
der Sonnenschein summierte sich auf etwa 1655 Stunden (1567 Stunden).
das zweitsonnenscheinärmste Bundesland.
Es fielen 795 l/m² (788 l/m²) .
Am 2. und 9. Januar an der Ostseeküste Sturmfluten,
In List auf Sylt zählte man im März 12 Sturmtage.
Am 15. Dezember tobte Tief „Wilfried“ mit einer Sturmflut in Nordfriesland und führte zu Schäden
im Binnenland von Schleswig-Holstein.

Husum-Schobüll :
Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,0 °C reihte sich 2019 in die 4 wärmsten Jahre seit 2002 ein.
- Jahressumme Niederschlag 1031 mm.
Die höchste Tagessumme (00-24 Uhr MEZ) konnte am 13.08.2019 gemessen werden.
- 1765 Stunden Sonnenschein wurden ermittelt.
Der Winter 2018/2019 war wärmer als im Jahr zuvor.
Der Sommer 2019 war gerade noch ein schöner Sommer, aber kälter als 2018,
mehr Niederschlag und weniger Sonnenschein.


Januar :
- Die Januarr-Monatsmitteltemperatur war zu warm.( Vergleichsperiode 1961-1990 )
Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Am 08.01. kamen wir in den Einflussbereich von Sturmtief Benjamin über der zentralen Ostsee.
Sturmböen aus Nordwest :
Helgoland und Sylt Sturmböen bis 93 km/h (10 Beaufort),
Erst in der zweiten Monatshälfte wurde es winterlich mit durchgehend Nachtfrösten,
tagsüber nur wenig über Null Grad. Einige Tage zeigten sich auch mit einer leichten Schneedecke.
Wärmere Temperaturen führten tagsüber zu nassen/feuchten Strassen,
was dann nachts zu verbreitet Eisglätte führte.
Februar :
Die Februar Monatsmitteltemperatur war viel zu warm.( Vergleichsperiode 1961-1990 )
Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Die ersten Tage im Monat Februar waren zu kalt, der Rest des Monats dann zu warm.
Bis etwa zur Mitte des Monats dominierten überwiegen leichte Niederschläge, nachts dann
teilweise Glätte.
Zum Monatsende sorgte ein ausgedehntes Hoch für viel Sonnenschein, nachts Minusgrade und
ötlich Nebel. - kein Wintermonat, eher ein Gefühl von Frühling.
März :
Die März Monatsmitteltemperatur zu warm.( Vergleichsperiode 1961-1990 )
Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne durchschnittlich.
Das durchweg nasse und stürmische Wetter dauerte bis kurz vor Monatsende.
- Hier eine Liste der Stürme :
04.03.2019 BENNET / 07.03.2019 CORNELIUS / 09.03.2019 DRAGI
10.03.2019 EBERHARD / 12./13.03.2019 FRANZ / 15.03.2019 HEINZ
16./17.03.2019 IGOR
Im Wesentlichen blieb das Binnenland der Westküste von extremen
Windgeschwindigkeiten verschont.
Aber direkt an der Küste erreichten die Böen über 100 km/h.
Schnee/Schneeregen erzeugten am 09.03. kurzzeitig einen dünnen Schneebelag.
Südlich der Eider gab es abends auch ein kurzes Gewitter.
Ganz zum Monatsende trat unter Hochdruckeinfluss Wetterberuhigung ein.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 11.03.2019
-> Vegetationsbeginn
April :
Die April Monatsmitteltemperatur war zu warm.( Vergleichsperiode 1961-1990 )
Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Aus einem kühlen bis winterlichen Monatsanfang wurde ein frühlingshafter Monat.
Mitte des Monats unter Hochdruckeinfluss tagelang wolkenloser Himmel mit bis zu 13 Std. Sonne.
Am 23.04. sorgte ein stürmischer Ost/Nordostwind stellenweise für ein erhebliches
bodennahes Sand/Staubfegen, auch bis in Höhen über 2m (Staub/Sandsturm).
Am 26. 04. sorgte eine Gewitterlinie aus SW für kurzeitigen Starkregen mit Hagel.
Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien durchschnittlich.
Bis zur Mitte des Monats zu kühl mit leichten Niederschlägen,
meist schauerartig.
Am 21.Mai abends geriet der Raum Rendsburg-Neumünster in ein Starkregengebiet,
dort wurden innerhalb von 3 Std. um 50 l/m² gemessen.
Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Ein wechselhafter Juni, ein Auf und Ab von warmen sonnigen- und kühlen Tagen,
immer mal wieder Regen/Regenschauer, aber meist nur wenig ergiebig.
Gewitter und Starkregen entwickelten ihre Kraft meist nördlich und östlich der Station.
Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Die erste Monatshälfte zu kühl, dann warm, zeitweise heiss.
Niederschläge waren meist leicht, in der 2. Monatshälfte dann vereinzelt in schwül-warmer Luft
mäßige bis starke Regenschauer.
Gewitter und Starkregen entwickelten ihre Kraft meist östlich der Station.
Am 20.07. Tönning Gewitter mit Starkregen
Am 31.07. Flensburg Gewitter mit Starkregen, 45 l in kurzer Zeit (Überflutungen)
Mit 42,6 °C wurde in Lingen im Emsland der alte deutsche Spitzenwert
um mehr als 2 Grad übertroffen.
August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zuviel Niederschlag.
Die Sonne schien etwas überdurchschnittlich.
Kühle und warme/heiße Witterungsabschnitte wechselten sich ab.
Aus Südwest heranziehende Gewitter wurden in Schobüll üerwiegend
nur als Ferngewitter registriert. Am 10. wurde es im Einflussbereich eines Sturmtiefs
recht windig, beschränkte sich aber überwiegend auf die Küsten-und Seegebiete.
Am 13.08. ging ein Starkregenschauer auf die Station nieder.
Grundsätzlich fielen die Niederschläge häufig in mäßig bis starker Intensitaet.
September :
DieSeptember-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab viel zuviel Niederschlag.
Die Anzahl der Sonnenstunden war fast normal.
Kühle und warme Witterungsabschnitte wechselten sich ab.
Die Niederschläge fielen überwiegend als Schauer oder schauerartig verstärkt.
Niederschlag mind. 0,1 mm an 25 Tagen
Niederschlag mind. 1.0 mm an 18 Tagen
Niederschlag mind. 15.0 mm an 6 Tagen
An der Grenze zu Dänemark fielen örtlich fast 220 l/m².
Beim Kaltfrontdurchgang des Tiefs „Ignaz“ am 17. 09.2019
erreichten die Sturmböen in List auf Sylt 102 km/h (10 Bft).
Am 30.09. gerieten wir in den Einflussbereich von Tief Mortimer,
dessen Starkwindfeld blieb außerhalb des nördl. Schleswig-Holstein.
Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur entsprach dem langjährigen Durchschnitt.
Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien durchschnittlich.
Überwiegend warme und feuchte Witterungsabschnitte, erst zum Monatsende
kühl mit Nachtfrösten.
Am 16. intensive Niederschläge an einer Kaltfront über dem Norden,
Am 18. Durchgang einer Okklusion 16:00-16:45 MESZ mit Starkregen,
Ferngewitter 15 km S-SW->NE 16:10, gebietsweise schwere Sturmböen
Schwerpunkt Dithmarschen, Südholstein.
Die Gewitter im Monat Oktober waren am Standort Schobüll
nur als Ferngewitter zu beobachten.
November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm ( Vergleichsperiode 1961-1990 ).
Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Anfangs warme, dann aber immer mal wieder kältere Witterungsabschnitte.
Insgesamt ein typischer November, feucht/nass, wenig Sonnenschein, neblig-trüb.
Am 04/05.11. eine Dauerregenlage.
Die deutschlandweit größte 24-stündige Niederschlagsmenge im November fiel
am 4. beim Durchzug der Tiefdruckgebiete „Arne I“ und „Arne II“
in Oldenburg in Holstein mit 42,3 l/m
Dezember :
Die Dezember-Monatsmitteltemperatur war zu warm.
Die Niederschlagssumme war geringfügig über dem Normalwert.
Die Sonne schien nur gering unterdurchschnittlich.
Bis auf nur wenige Tage war der Monat überwiegend zu mild.
An 25 Tagen gab es messbaren Niederschlag, am 13.12. mischten
sich ein paar Schneeflocken darunter.
Am 15. zog Tief „Wilfried“ mit schweren Sturmböen über Schleswig-Holstein hinweg.
In Nordfriesland gab es eine Sturmflut.
Max Wind im SH-Netz (Auswahl) :
Dagebüll 105 km/h
Struckum 89 km/h
Schobüll 77 km/h
Der Dezember 2019 ohne weiße Weihnachten.

  ©  www.schobuell-wetter.de

Weniger…