Witterungsberichte

Klimaberichte

 
 Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen  Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

​​​​Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat März 2026

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Deutschland :
Hochdruckgebiete sorgten flächendeckend für einen sonnenscheinreichen, niederschlagsarmen und sehr milden März.
Das Monatsende hingegen fiel spätwinterlich aus.
  - Mit Vollgas in den Frühling, spätwinterliche Witterung zum Monatsausklang.
Der März 2026 verzeichnete ein Temperaturmittel von 6,3 °C. Damit lag der Wert um 2,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (3,5 °C). Gegenüber der Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (4,6 °C) betrug die Abweichung 1,7 Grad. Insbesondere in der ersten Monatshälfte war es so mild wie typischerweise Mitte April. Der Monatshöchstwert von 19,9 °C wurde bereits am 7. im südhessischen Michelstadt im Odenwald gemessen. In der ersten Dekade purzelten in Bezug auf die Höchsttemperatur an den Wetterstationen reihenweise die Tagesrekorde. Zum Monatsende sorgten Winde aus nordwestlicher Richtung für spätwinterliche Verhältnisse. Besonders kalt war es am 28. in Oberstdorf (Bayern) mit -15,5 °C über frisch gefallenem Schnee.
  - Lange Trockenphasen durch Hochdruckwetter.
Aufgrund der ausgeprägten und länger andauernden Hochdrucklagen waren Niederschläge im März rar und konzentrierten sich auf den Beginn der zweiten Dekade und auf das Monatsende. Insgesamt landeten 37 l/m² in den Messbechern. Das entspricht einem Minus von gut 35 % gegenüber den Referenzperioden 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 (jeweils 57 l/m²). Besonders trocken fiel der Monat im Osten des Landes aus, wo gebietsweise lediglich um 10 l/m² fielen. Infolgedessen erreichte die Waldbrandgefahr bereits früh im Jahr die Stufe 4 von 5. Nasser präsentierten sich mit 80 bis 120 l/m² der Schwarzwald und der Alpenrand, aber auch dort blieben die Werte unterhalb jener des langfristigen Mittels. Die höchste Tagesniederschlagssumme datiert vom 25. mit 35,2 l/m² in Utzenfeld (Baden-Württemberg) im Südschwarzwald. Eine Kaltfront sorgte dort für kräftige Niederschläge.
  - Außergewöhnlich viel Sonne, aber das Spitzenjahr 2022 bleibt unangetastet.
Der erste meteorologische Frühlingsmonat wartete mit besonders viel Sonnenschein auf; rund 195 Std. wurden registriert. Nur im März 2022 und im letztjährigen März schien die Sonne noch länger. Das langjährige Mittel von 111 Std. (Referenzperiode 1961–1990) wurde um 75 % überboten und auch im Vergleich mit der jüngeren Vergleichsperiode (127 Stunden) ergab sich ein sattes Plus von über 50 %. Größere regionale Unterschiede kristallisierten sich nicht heraus. Lediglich ganz im Norden und im äußersten Süden lag die Monatssumme gebietsweise unter 150 Stunden.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Im äußersten Norden des Landes schien die Sonne mit 180 Std. (105 Std.) zwar außergewöhnlich lange, im Bundesländerranking bedeutete dies jedoch die rote Laterne. Die Sonne trieb auch die Temperaturen deutlich in die Höhe, sodass am Ende eine Mitteltemperatur von 6,4 °C (3,1 °C) zu Buche stand. Dies war gleichbedeutend mit einem Platz in den Top Ten der wärmsten Märzmonate in der Messhistorie. 40 l/m² Niederschlag entsprachen in etwa drei Viertel dessen, was im Klimamittel (53 l/m²) im März zu erwarten ist. Der Niederschlag fiel überwiegend zu Beginn der zweiten Dekade und zum Ende des Monats.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Anfangs dominierte milde und meist trockene Luft bei andauerndem Hochdruckeinfluss das Wetter, zeitweise mit morgendlichem Nebel und auch frostigen Temperaturen. Zum Ende des Monats brachten dann Tiefausläufer feuchtkalte polare Meeresluft zu uns und gestalteten das Wetter zunehmend wechselhaft.
Typisches Aprilwetter stellte sich ein.
Die Grünlandtemperatursumme sorgte für den Vegetationsbeginn am 22.03.2026, einen Tag früher als 2025.

Temperatur

Monatsmitteltemperatur               6.4 °C  
Referenzperiode 1961-1990         +3.4 K
Referenzperiode 1991-2020         +2.3 K

Die Monatshöchsttemperatur von 15.8°C wurde am 09. des Monats gemessen.
Monatstiefsttemperatur  erreichte -3.2°C am 04. März.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von -5.0°C wurde am 04.03. gemessen.
Frosttage = 3
Bodenfrosttage = 13
Eistage = 0
Reifglätte =  0
Eisglätte = 0 
Schneeglätte = 0 
Glatteis = 0 Tage
Sommertage (>= 25 °C) = 0 
Heiße Tage  ( >= 30 °C)  = 0
Tropennächte = 0
Gewittertage = 0
 
Sonne 

Monatssumme                                    191 Std. 
Referenzperiode 1961-1990               180 %
Referenzperiode 1991-2020               154 %

heitere Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung <1,6/8) =7
trübe Tage   (Tagesdurchs. der Bewölkung>6,4/8) = 4

Niederschlag

Monatssumme                                            44 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990                        89 %
Referenzperiode 1991-2020                        89 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 30. März mit  7.6 mm ( 00-24 MEZ ),
Es gab an 17 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 0.1 mm,
an  2 Tagen messbaren abgesetzten Niederschlag,
an  0 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 10.0 mm,
an  0 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 20.0 mm,
Schneefall = 0
Schneeregen =1
Graupel/Schneegriesel = 2
Gefrierender Regen =  0
Hagel = 0
Nebeltage =  7 
Gefrierender Nebel = 0
Tau  = 4 
Reif = 3
 
Schnee
An keinem Tag wurde eine Schneedecke verzeichnet.

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 13. mit 64.4 km/h gemessen. 
Starker Wind (Windstärke 6) wehte an 2 Tagen.

Die fünf höchsten März Monatsmittel-
temperaturen seit 2002
7,0 °C        2007 
6,8 °C        2024 
6,4 °C        2026 
6,4 °C        2019 
6,2 °C        2014

Die fünf höchsten März Monatssummen
der Sonnenscheindauer in Std. seit 2002
239,6 h        2022
216,0 h        2025
196,1 h        2020
191,5 h        2026
188,1 h        2014

 
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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete März 2026​​​​

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Der März fiel deutlich wärmer und sonnenscheinreicher aus als im Mittel der Jahre 1961-1990. Deutschlandweit war es der 2.-sonnigste März seit Beginn der Analysen 1951. Mehrere Stationen an der Ostsee verzeichneten ihre höchste bisher gemessene monatliche Sonnenscheindauer. Höhere Niederschlagsdefizite gab es östlich von Rügen. Zwischen dem 2. und 13. März wurden fast täglich Höchsttemperaturen bis über 15 °C (Grad Celsius) gemessen. Die Maxima erreichten Werte um 17 °C. Besonders stürmisch war es am 25. März, als Böen bis 11 Beaufort auftraten.

Nordseeküste
Die Monatsmitteltemperaturen bewegten sich weitgehend zwischen 5 und 8 °C . Damit war es um etwa 2 bis 4 K (Kelvin) wärmer als im Mittel. Insgesamt traten meist bis zu 3 Frosttage auf.
  - Die Monatsniederschläge lagen verbreitet zwischen 25 und 60 mm . Das entsprach etwa 55 bis 115 %  der Mittel.
  - Die Sonne schien meist für 170 bis 205 Std..  Die Sollwerte wurden damit um mehr als 40 % überschritten.
Kräftiger Wind mit stürmischen Böen der Stärke 8 bis 10 Bft (Beaufort) wehte insbesondere um den 25. und am 29. März. Am 25. März wurden vereinzelt auch Böen von 11 Bft gemessen

Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990.
Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

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Jahresbericht

Witterungsbericht Jahr 2025  Husum-Schobüll

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Deutschland : 
In 2025 präsentierte sich Deutschland sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm, mit einer historischen Frühjahrstrockenheit im Osten. Anfang Juli geriet das Land unter extremer Hitze ins Schwitzen, während der September vor allem im Westen mit intensiven Regenfällen aufwartete. Im Oktober wurde der sonnige Jahresverlauf gebietsweise durch ungewöhnlich trübe Verhältnisse unterbrochen, ehe sich auf der Zielgeraden die Sonne erneut großzügig zeigte.
  - Im Gesamtbild ein ungewöhnlich warmes Jahr mit extremer Hitze Anfang Juli.
Das Temperaturmittel lag im Jahr 2025 mit 10,1 °C um 1,9 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961-1990 (8,2 °C) sowie 0,8 Grad über der Vergleichsperiode 1991-2020 (9,3 °C). Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Die thermische Talsohle wurde am 18.2. an der Station Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -19,7 °C registriert. Frühjahr und Juni fielen anschließend deutlich zu mild bis warm aus; im Süden zählte der erste meteorologische Sommermonat zur Spitzengruppe der wärmsten Junimonate. Dieser frühe Wärmeschub gipfelte Anfang Juli in extremer Hitze: Der bundesweite Höchstwert wurde am 2.7. in Andernach, 15 km nordwestlich von Koblenz, mit 39,3 °C gemessen. 
  - Sehr trockenes Jahr 2025 – nass war vor allem der Juli und die erste Herbsthälfte.
2025 endet in Deutschland voraussichtlich mit 655 l/m² Niederschlag. Gegenüber der Referenzperiode 1961-1990 (789 l/m²) entsprach dies einer Abweichung von -17 Prozent. Im Vergleich zur Periode 1991-2020 (791 l/m²) war es ebenfalls mit -17 Prozent deutlich zu trocken. Maßgeblich für das Defizit war eine vom DWD analysierte Trockenphase von Februar bis Mai. Der Juli fiel verbreitet zu nass aus. Der September brachte vor allem dem Westen/Südwesten regional sehr hohe Niederschläge, darunter am 8.9. die höchste Tagesmenge des Jahres mit 134 l/m² an der Station Bedburg-Weiler Hohenholz in NRW. Die höchsten Jahressummen traten mit über 1500 l/m² in den Staulagen der Alpen und des Schwarzwaldes auf.
  - 2025 geht als eines der fünf sonnigsten Jahre seit 1951 in die Bilanz ein.
Mit über 1945 Std. lag die Sonnenscheindauer im Jahr 2025 rund 26 Prozent über dem Klimamittel von 1544 Stunden (Periode 1961-1990) und rund 17 Prozent über der neueren Referenzperiode 1991 bis 2020 (1665 Stunden). Auf dem Weg zu einem neuen Sonnenscheinrekord wurde die Bilanz lediglich durch den Juli und Oktober nach unten korrigiert.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein : 
Das Wetterjahr 2025 in Schleswig-Holstein nahm im äußersten Norden einen ausgesprochen warmen und sonnigen Verlauf. Das Jahresminimum wurde am 18.2. in Grambeck mit -12,8 °C gemessen. Bereits im anschließenden Frühjahr stellte sich jedoch ein deutlicher Richtungswechsel ein: So verlief es ungewöhnlich mild und ging zugleich als sonnigstes Frühjahr seit Beginn der Messungen in die Statistik ein. Der Sommer erreichte sein Maximum am 2.7. mit 37,6 °C, ebenfalls in Grambeck; zugleich zählte der Juli zu den zehn niederschlagsreichsten. Diese nasse Tendenz setzte sich im Herbst fort, als auch der Oktober ungewöhnlich niederschlagsreich aus dem Jahresverlauf herausstach. In der Jahresbilanz erreichte die Mitteltemperatur 10,1 °C (8,3 °C) und lag damit 1,8 Grad über dem Klimamittel, die Niederschlagsmengen erreichten rund 730 l/m² (788 l/m²) und blieben insgesamt leicht unter dem Soll, während die Sonnenscheindauer mit etwa 1855 Std. (1567 Std.) ein Plus von rund 18 Prozent verzeichnete und 2025 damit voraussichtlich zu den fünf sonnigsten Jahren der Zeitreihe zählt.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
- 2025 Jahresmitteltemperatur  10.0 °C.
- Jahressumme Niederschlag 785 mm.
Die höchste Tagessumme von 62.0 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 30.07.2025 gemessen.
Dies war die höchste gemessene Tagessumme Niederschlag seit Messbeginn in Schobüll.
-  1868 Std. Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab an 9 Tagen eine  Schneedecke ( Max 3 cm),  keine Tropennacht.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 23.03.2025 , Ende am 20.11.2025.

Januar :
Die Januar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Der Niederschlag und die Sonnenscheindauer lagen über dem langjährigen Durchschnitt. 
Wärmere und kühlere Tage wechselten sich ab, , anfangs durch Tiefdruckeinflüsse mit Wind und winterlichen Erscheinungen, ab Mitte des Monats ein beständiges Hoch oft auch begleitet von Nebel und Nachtfrösten. Die Sonne schaffte es dann gegenüber dem Vormonat doch öfter.
Neujahr versank im Dauerregen, ab 03.01. gab es kurzzeitig eine Schneedecke.  Am 06. Januar schaufelte Tief Bernd milde und feuchte Luft in unsere Region, verbunden mit ordentlich Wind, an den Küsten bis zu 117 km/h.
Februar :
Die Februar-Monatsmitteltemperatur war leicht über dem langjährigen  Durchschnitt. Es gab sehr wenig Niederschlag. Die Sonnenscheindauer  lag nur wenig über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Wetterlage im Februar 2025 wurde überwiegend bestimmt von Hochdruckeinfluss. Trübe Tage, die ab und zu auch einmal Sonnenschein zuließen, begleitet abwechselnd von milden und frostigen Temperaturen, bestimmten die teils winterliche, aber auch milde Witterung. Unter dem Einfluss eines Tiefs lag sogar an einem Tag (13.02.) eine dünne Schneedecke. Hervorzuheben ist die sehr geringe Niederschlagssumme. Es war die geringste Niederschlagssumme in einem Februar seit Aufzeichnungsbeginn in Husum-Schobüll .
März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab wesentlich zu wenig Niederschlag wie auch schon im Februar. 
Die Sonne schien weit über dem Durchschnitt.
Überwiegend prägten Hochdrucklagen das Wettergeschehen. Während es am Tage ruhiges, freundliches und  mildes Frühlingswetter gab, wurde es nachts recht frisch, gepaart mit Frost, Reif und Nebel.  Nur am 30. März sorgte ein Sturmtief mit 70% des Monatsniederschlages für wechselhaftes Wetter. 
April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab wieder zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien über dem Durchschnitt.
Überwiegend Hochdruckeinfluss bestimmte das Wetter im April.  Anfangs kühl mit Nachtfrösten, dann langsame Erwärmung mit nächtlicher Abkühlung und vereinzelt Bodenfrost.  Zur Mitte des Monats bestimmte neblig-trübes Wetter unter Tiefdruckeinfluss unseren Raum.  Am 19.04. (Ostersamstag) sorgte Dauerregen für eine Niederschlagssumme von über 20 mm. Reichlich Sonnenschein und ansteigende Temperaturen ließen den Monat ausklingen.
Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Die Niederschlagssumme entsprach etwa dem Referenzwert.
Die Sonne schien über dem Durchschnitt. Bis zur letzten Dekade des Monats brachten Hochdruckrandlagen meist kühlere Luftmassen mit wenig Niederschlag. Dann stellte sich mit einem Tief über dem Ostseeraum die Wetterlage um und lang ersehnte Niederschläge brachten etwas Entlastung für die trockenen Böden. Dann gestalteten Nordseetiefs das Wetter wechselhaft. Schwülwarme Luft aus Südwest am letzten Monatstag sorgte dann für  Gewitterentwicklung zum Monatswechsel.
Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Die Niederschlagssumme entsprach etwa dem Referenzwert. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Juni begann kühl, unter Tiefdruckeinfluss überquerten kühle und feuchte Luftmassen unseren Raum und gestalteten das Wetter wechselhaft.
Danach versuchte zeitweise hoher Luftdruck die Wetterlage zu beruhigen. Am 22. und 23.06. sorgte ein Tiefausläufer dann für windiges , kühles und nasses Wetter, anschließend wurde dann der Weg frei zum Monatswechsel für mäßig warme und trockenere Luft unter Hochdruckeinfluss.
Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonnenscheindauer war geringer als im Normalbereich..
Am Rande eines Azorenhochkeils über Mitteleuropa gelangte mit einer westlichen/nordwestlichen Strömung häufig mäßig warme Meeresluft nach Schleswig-Holstein. Wobei dann zwischenzeitlich Tiefeinflüsse aus Skandinavien und auch Polen ihren Einfluss geltend machten. So war der Juli ein recht wechselhafter Monat, ortsgenaue Vorhersagen waren zwangsläufig schwer vorherzusagen. Am 30.Juli bescherte uns Tief Karl-Heinz von Dänemark kommend Dauerregen durchsetzt mit Starkniederschlägen. Die Tagesniederschlagssumme (00-24) betrug 62.0  l/m² und war damit die höchste Tagessumme seit Aufzeichnungsbeginn in Schobüll.
August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der August 2025 war anfangs etwas zu warm, dann ab Mitte des Monats zu kalt. Der Einfluss einer Hitzewelle reichte nicht bis ins nördliche SH, auch die mitgeführten Gewitterlagen beeinflussten unseren Raum nur wenig.
Tiefs über Südskandinavien bescherten uns in der ersten Monatswoche ergiebigen Regen.  Danach reichte es oft nicht einmal zu messbaren Niederschlägen ( wenig wirksame Tiefausläufer ).  Temperatur und Sonnenschein bewegten sich in einem freundlichen Auf und Ab.  Erst zum Ende des Monats setzte sich wieder niederschlagsreicheres Wetter durch.
September :
Die September-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu wenig  Niederschlag. 
Die Sonnenscheindauer lag leicht über dem langjährigen  Durchschnitt.
Der September begann überwiegend leicht zu warm und unbeständig mit teils kräftigen Niederschlägen und Wind, aber auch sonnigen Abschnitten.
Am 15./16. 09. rüttelte uns ein Sturmtief mit viel Wind und schauerartigen Starkniederschlägen ordentlich durch.  Zum Herbstbeginn bis zum Ende des Monats bescherte uns dann ein beständiges Hoch einen überwiegend freundlichen Witterungscharakter, wobei zum Ende die nächtlichen Temperaturen empfindlich absackten.
Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Die ersten 3 Tage im Oktober wurden noch von einem sich abschwächenden Hoch mit leichtem Nachtfrost geprägt, bevor dann die Frontensysteme eines Orkantiefs einen Wetterumschwung einleiteten. Es folgte eine Hochdruck Randlage, die uns auch begünstigt durch die Nähe zur warmen Nordsee bis etwa zum 20. d.M. trübes und zu Nieselregen neigendes Wetter bescherte. Ein Sturmtief (Joshua) , welches am 24. Oktober von Dänemark nur sehr langsam nach Südskandinavien zog, sorgte in den folgenden Tagen für wechselhaftes und stürmisches Wetter. 
Maximale Windgeschwindigkeiten am 24.10.2025 an der Westküste SH:
List                100 km/h    Hallig Hooge  109 km/h   Nordstrand   113 km/h
St. Peter-Ording  106 km/h     Büsum   117 km/h
November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Die anfänglich feucht/milden Luftmassen wurden ab Mitte des Monats von maritimer Polarluft abgelöst. Es folgten Tage mit winterlichen Wettererscheinungen bevor zum Ende des Monats wieder milde Meeresluft herangeführt wurde. 
Dezember :


 weitere Informationen in Form von Grafiken und Tabellen
 zu den einzelnen Monatsberichten

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