Witterungsberichte

Klimaberichte

 
Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.
Ergänzend wird die Abweichung von der Referenzperiode 2002 bis 2021 aus dem Witterungsverlauf für Husum-Schobüll angegeben.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat Mai 2021  
    
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Deutschland :
Kältester Mai seit 2010 mit viel Regen und wenig Sonnenschein
Grund war ein umfangreicher Tiefdruckkomplex über Nordeuropa,
an dessen Südflanke die Zufuhr kühler Atlantikluft nicht enden wollte.
- Monatsmitteltemperatur im Mai 10,7 °C (-1.4 °C),
Temperaturspanne reichte im Mai von -4,5 °C bis +31,3 °C
- Es fielen rund 95 l/m² an Niederschlag, - Soll 71 l/m²,
Auffällig waren vor allem die verbreitet hohen Niederschläge im Norden, in Teilen des Ostens und dem Süden.
- die Sonne schien 165 Stunden, - Soll 202 Std.
Sehr sonnenscheinarm.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Schleswig-Holstein :
- Monatsmitteltemperatur im Mai 10.4 °C - Soll 11.5 °C ,
SH gehörte zu den kühlsten Regionen.
- Es fielen rund 100 l/m² Niederschlag, - Soll 54 l/m²
- die Sonne schien 140 Stunden, - Soll 223 Std.
An der Grenze zu Dänemark wurden örtlich unter 105 Sonnenstunden verzeichnet.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Husum-Schobüll :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Kurzes warmes Intermezzo am 09. und 10. des Monats und ein versöhnlicher Übergang zum Sommer
am letzten Tag des Monats Mai 2021.
Überwiegend unbeständige Tiefdrucklage.
Mehrere Tiefs, kleinräumig oder als Sturmtief (Eugen, Marco) zogen von der Nordsee nach Jütland und beeinflussten unseren Raum, teilweise langsame Verlagerungsgeschwindigkeit und die Nähe zum Tiefkern sorgte immer wieder für z.T. reichlich Niederschläge. Sturmtief Marco beeinflusste unseren Raum 4 Tage lang.
Gewitter/Ferngewitter waren überwiegend auf der Nordsee oder NE vom Standort zu beobachten..
Gewitter = 2
Nebeltage = 1

Temperaturen

Monatsmitteltemperatur        10,2°C
Referenzperiode 1961-1990     -1.0 K
Referenzperiode 2002-2020     -1.9 K

Die Monatshöchsttemperatur von 23.2 °C wurde am 10. des Monats gemessen,
die Monatstiefsttemperatur erreichte 1,3 °C am 07. Mai.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von -2.2 °C wurde am 07.05. gemessen.
Frosttage = 0
Bodenfrosttage = 2
Eistage = 0
Reifglätte = 0
Sommertage (>= 25 °C) = 0
Heiße Tage ( >= 30 °C) = 0
Tropennächte = 0

Sonne

Monatssumme    133 Std.
Refernezperiode 1961-1990   62 %
Referenzperiode 2002-2020   57 %


Niederschlag

Monatssumme                         110 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990     212 %
Referenzperiode 2002-2020     177 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 05.Mai mit 20.2 mm. ( 00-24 MEZ ).
Es gab 24 Tage mit messbarem Niederschlag.
Schnee = 0
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 0
Hagel = 0
Tau = 3
Reif = 0

Schnee
An keinem Tag wurde eine Schneedecke verzeichnet.

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 04. mit 58 km/h gemessen.
Es gab weder starken noch stürmischen Wind (Windstärke 6 bzw. 8).

( ab 10.12.2019 Ersatzwindmessung in 6 m Höhe )

Die fünf höchsten Mai Niederschlags-
Monatssummen in L/m2 seit 2002
121,5 L/m2 2003
119,1 L/m2 2005
109,6 L/m2 2021
106,2 L/m2 2007
  82,2 L/m2 2006

Die fünf niedrigsten Mai Monatsmittel-
temperaturen seit 2002
  9,6 °C 2010
10,2 °C 2021
10,7 °C 2015
10,8 °C 2020
10,8 °C 2019

Die fünf niedrigsten Mai Monatssummen der
Sonnenscheindauer in Std. seit 2002
133,6 h 2021
162,6 h 2004
178,4 h 2013
192,0 h 2010
205,3 h 2014

© www.schobuell-wetter.de
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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete Mai 2021​​​​

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  Im Mai setzte sich die kühle Witterung des Aprils fort. Bei vorherrschendem Tiefdruckeinfluss lagen die Monatsniederschläge fast durchweg über dem Mittel der Jahre 1961-1990 und die Sonne zeigte sich seltener. Erst am Monatsende setzte sich hoher Luftdruck über dem Norden Europas durch und bestimmte das Wettergeschehen. Am kühlsten war es in der ersten Maiwoche, in der die Tageshöchsttemperaturen zum Teil im einstelligen Bereich blieben und nachts vereinzelt Luftfrost auftrat. Vom 4. bis 6. Mai beeinflusste das über die Nordsee und Dänemark nach Südschweden ziehende Sturmtief EUGEN das Wetter. Neben stürmischem Wind kam es zu teils ergiebigen Niederschlägen. In der zweiten Maiwoche stellte sich die Wetterlage um. Ein umfangreiches Tief über den Britischen Inseln lenkte warme Mittelmeerluft nach Deutschland. Während am 8. Mai bereits Tageshöchsttemperaturen bis zu 15 °C (Grad Celsius) gemessen wurden, stiegen die Temperaturen am 9./10. Mai verbreitet auf Werte über 20 °C (mit Maxima um 28 °C). Mit Vorrücken der Kaltfront des Tiefs war das frühsommerliche Intermezzo aber bereits am 11. Mai beendet und die kühle Witterung setzte sich fort. Die Temperaturen erreichten bis zum Monatsende tagsüber nur noch selten mehr als 20 °C, wie zum Beispiel am 24. und 31. Mai. Am 21./22. Mai sorgte Tief MARCO für Sturmböen an der Nordsee, während es von der Irischen See langsam zur Nordsee und weiter nach Südskandinavien zog.

 Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990

Nordsee

 Die Monatsmitteltemperaturen lagen zwischen 9,5 und 11 °C und somit bis zu 1,5 K (Kelvin) unter den vieljährigen Mittelwerten. In der ersten Monatsdekade sanken die Temperaturen in den Nächten noch des Öfteren unter die 5-Grad-Marke und in Bodennähe trat örtlich leichter Frost auf. Die kurze frühsommerliche Phase am 9./10. Mai brachte dagegen Tageshöchstwerte zwischen 20 und knapp über 25 °C. Nur auf einigen Inseln, wie Helgoland und Sylt, blieb es kühler. Sommertage (Maximum der Lufttemperatur von 25 °C und mehr) blieben in diesem Monat die Ausnahme, während durchschnittlich meist ein Sommertag auftritt.
Der Mai war niederschlagsreich. Die Monatsniederschläge bewegten sich zwischen 80 und 110 mm (Millimeter). Gebietsweise fiel damit mehr als das Doppelte des vieljährigen Mittels. Besonders ergiebige Niederschläge brachte Sturmtief EUGEN. So wurden am 4. Mai vielfach Tagesniederschläge von mehr als 10 mm, örtlich auch mehr als 20 mm verzeichnet.
Die Sonne schien für 110 bis 160 Stunden. In einigen Gebieten entsprach dies nur der Hälfte der durchschnittlichen Sonnenscheindauer. Mehrere Stationen verzeichneten sogar neue Minimumrekorde der Sonnenscheindauer.
 Für kräftigen Wind mit stürmischen Böen sorgten insbesondere die Sturmtiefs EUGEN vom 4. bis 6. Mai und MARCO am 21./22. Mai. Beide Tiefs lösten verbreitet maximale Böen von 8 bis 10 Bft (Beaufort) aus.

Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

 

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Jahresbericht

Witterungsbericht 2020 für Husum-Schobüll

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Deutschland :
2020 war das zweitwärmstes Jahr seit 1881 – sehr sonnenscheinreich und das dritte zu trockene Jahr in Folge.
Milder Winter und langanhaltende Hitzewelle im August.
- Mit 10,4 Grad Celsius um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Bis auf den Mai fielen alle Monate zu warm aus. Januar, Februar, April und August zeigten dabei
mit einer Abweichung von über 3 Grad die höchsten positiven Temperaturanomalien.
Zwischen dem 5. und 22.August etablierte sich über Deutschland eine teils sehr heiße und feuchte Witterung.
Deutschland erlebte das viertsonnigste Jahr seit Messbeginn
- Mit etwa 1901 Stunden Sonnenschein 120 Prozent über dem Normalwert.
Viel Sonne im Süden, weniger im Norden.
Verbreitet zu trocken, besonders in der Westhälfte
- Mit rund 710 Litern pro Quadratmeter (l/m²) nur 90 Prozent des Normalwertes.
Damit waren von den letzten 10 Jahren 9 zu trocken.
Die höchsten Jahresmengen gingen mit bis zu 2000l/m² im Schwarzwald und an den Alpen nieder.
Am trockensten blieb es mit unter 500 l/m² in vielen Teilen Nordostdeutschlands.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD)

Schleswig-Holstein :
Die Mitteltemperatur lag bei 10,5 °C (8,3 °C) .
der Sonnenschein summierte sich auf etwa 1855 Stunden (1567 Stunden).
Es fielen 733 l/m² (788 l/m²) an Niederschlag.
- Januar: Kurzzeitig Schnee im südl. SH/Hamburg am 28.01.2020
- Februar: In List auf Sylt gab es im Februar 14 Tage mit Sturm .
Herausragend das Starkwindfeld des Orkantiefs „Sabine“ am 09./10./11.02.2020
Spitzenwind an der Westküste um 110 km/h.
Fünf Sturmfluten sorgten für schwere Schäden an der Westküste.
- März: In einer nord/nordöstlichen Strömung bringt am 30. März ein Frontensystem Schneefälle
in das südlichen Schleswig-Holstein, es bildete sich eine Schneedecke bis zu 2 cm.
- Juni: SH gehörte zu den sonnenscheinreichsten Regionen Deutschlands, besonders die Küsten.
Durch die wolkenarmen Phasen im Norden in der zweiten Monatshälfte waren leuchtende Nachtwolken zu beobachten.
- Juli: das kühlste und sonnenscheinärmste Bundesland.
Im Norden gestaltete tiefer Luftdruck über Skandinavien das Wetter meist wechselhaft und relativ kühl.
Zum Monatsende kurzzeitig sommerlich.
- August : Mit Hamburg die sonnenscheinreichste Region Deutschlands.
- September: Mit Hamburg zu den sonnenscheinärmeren Regionen Deutschlands.
- Oktober: sonnenscheinreichste Region Deutschlands.
- November: SH zählte zu den sonnenscheinarmen Gebieten und die zweitniederschlagsreichste Region.
- Dezember: Am 27. brachte Tief „Hermine“ den Küsten schweren Sturm und in der Nacht zum 29. den südlichen Regionen
gebietsweise den ersten Schnee. Schneedecke 2 bis 3 cm .

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD)

Husum-Schobüll :
Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,3 °C war das Jahr 2020 neben 2007 das zweitwärmste Jahr seit 2003.
- Jahressumme Niederschlag 947 mm.
Die höchste Tagessumme 35,8 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 26.08. gemessen.
- 1968 Stunden Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab keine Schneedecke, keine Eistage, keine sehr kalten Tage, keine Tropennächte.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 28.02.2020.

Januar :
Die Januar-Monatsmitteltemperatur war erheblich zu warm.
Die Niederschlagssumme war deutlich über dem Soll.
Die Sonne schien nur sehr sparsam.
Der Monat war durchweg zu mild, neblig-trüb, nass und teilweise windig.
An 29 Tagen gab es messbaren Niederschlag,
Am 15. gab es im Einflussbereich von Tief Fenja eine Sturmflut.
In Husum wurde das mittlere Hochwasser um 4.23 Uhr um 1,70 Meter überschritten.
Auch die nordfriesischen Inseln waren von der Sturmflut betroffen.

Februar :
Die Februar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Der Monat war durchweg (jeden Tag) zu warm, viel zu nass und teilweise stürmisch.
Orkantief Sabine bescherte uns 3 Tage lang stürmisches Wetter.
Mehrere Sturmfluten an der Westküste waren das Ergebnis von
zahlreichen Tiefdruckgebieten mit viel Wind und Niederschlag.
Winterliche Erscheinungen waren nur vereinzelt in Form eines Schneeregen/Graupelschauer
zu beobachten.
Vegetationsbeginn am 28.02.2020 - so früh wie nie seit Aufzeichnungsbeginn.

März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Monat war bis auf wenige Tage zu warm, bis Mitte des Monats immer mal wieder
leichte bis mäßige Niederschläge, zum Ende des Monats überwiegend trocken
mit viel Sonnenschein und Nachtfrösten.
Vom 12.03. bis 13.03. gelangten wir in den Einflussbereich von Sturmtief Hanna.
An der Westküste wurden Böen um 100 km/h gemessen.
Am 29.03. nur sehr leichter Schneefall, keine Bildung einer Schneedeck

April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Kein gewohntes Aprilwetter. Bis etwa zur Mitte des Monats leichte oder geringfügige Niederschläge,
manchmal nicht messbar, meist in Schauerform, bei April-typischen Temperaturen.
Danach überwiegend ruhiges Sonnenscheinreiches warmes Wetter mit nächtlicher Abkühlung,
oft im Frost/Bodenfrostbereich . Leichte Störungen, meist in Form von schwachen Kaltfronten,
waren fast wirkungslos.
Erst in den letzten 3 Tagen des Monats wurde die lange Hochdruckperiode
durch einen unbeständigen Witterungsabschnitt beendet.
Am 30.04. fiel mit 10 mm der erste bedeutende Niederschlag des Monats.

Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Mai war fast durchgehend zu kühl, wechselhaft, aber allgemein mit zu geringfügigen Niederschlägen.
Damit war der Mai 2020 einer der trockensten seit Aufzeichnungsbeginn.
Ab 12.05. waren die Eisheiligen deutlich zu spüren.
Erst ganz zum Schluß des Monats sorgte ein stabiles Hoch zumindest tagsüber für angenehme Temperaturen,
die dann die Temperaturstatistik für den Mai etwas nach oben korrigierten.

Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Wechselhaftes Sommerwetter.
Gewitter und Regen/Hagelschauer traten örtlich auf, berührten den Raum Schobüll weniger.

Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer bewegte sich im Normalbereich.
Der gesamte Monat Juli war bis auf ganz wenige Tage in Schobüll zu kühl.
Wechselhaftes Wetter bestimmte den Monat Juli.

August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer war über dem Monatssoll.
Bis zum 22. August waren keine oder nur minimale Niederschläge zu verzeichnen
und die Temperaturen befanden sich auf sommerlichem Niveau,
zeitweise auch schwül-heiß mit viel Sonnenschein.
- Die Monats-Niederschlagssumme bis dahin nur 0.8 mm.
Vom 21. August an meldeten sich die ersten Gewitter über der fernen Nordsee.
Schlagartig ging der späte Sommer mit Schauern/Gewittern und kühleren Temperaturen von da an zu Ende.
Am 26.08. kamen wir in den Einflussbereich des Sturmtiefs "Kirsten", durch die Nähe zum Tiefkern
blieb hier der starke Wind weitestgehend aus.
Allerdings gingen ergiebige Niederschläge in unserer Region nieder.
In den letzten Tagen des Monats zogen auf Grund des warmen Nordseewassers immer wieder Schauer und Gewitter heran,
wobei die Gewitter nur selten über die Station zogen.
- Die Bedingungen für eine Tropennacht wurden nur knapp verfehlt.

September :
Die September Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer war überdurchschnittlich.
Ein ztw. neblig-trüber überwiegend typischer Herbstmonat.

Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm.
Der Niederschlag lag über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Sonnenscheindauer bewegte sich im Normalbereich.
Der Oktober war wechselhaft. Tiefdruckgebiete mit feuchten Luftmassen brachten viele Wolken und wiederholt Niederschläge.

November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Ein insgesamt zu warmer und trüber November. Herausragend war der 02. November
mit einer Höchsttemperatur von 17.6 °C und einer Mitteltemperatur von 15.2 °C.
Erst zum Ende des Monats gab es frostige Temperaturen.
Der Einfluss von Sturmtief ETA und Roswitha war nur von kurzer Dauer.

Dezember :
Die Dezember-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Der Niederschlag lag über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich. Ein überwiegend neblig-trüber Monat.
Am 26.12. früh kann es örtlich zu gefrierendem Regen (Glatteis) oder überfrierender Nässe (Eisglätte) gekommen sein.
Nach Sturmtief Hermine am 27.12. führten kleinere Tiefs polare Meeresluft, die sich unterwegs erwärmte, in unseren Raum,
was besonders an der Westküste zu zum Teil ergiebigen Niederschlägen führte.
Der Dezember 2020 ohne weiße Weihnachten.

  weitere Informationen in Form von Grafiken und Tabellen
  zu den einzelnen Monatsberichten

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