Witterungsberichte

Klimaberichte

 
Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.
Ergänzend wird die Abweichung von der Referenzperiode 2002 bis 2021 aus dem Witterungsverlauf für Husum-Schobüll angegeben.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat August 2021  
    
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Deutschland :
Im letzten Sommermonat 2021 befand sich Deutschland meist im Einflussbereich von Tiefdruckgebieten, die ihren Schwerpunkt allmählich von den Britischen Inseln zum südlichen Skandinavien verlagerten. Sie führten zu häufigen Regenfällen, anfangs auch zu heftigen Gewittern mit örtlich extremen Niederschlagsmengen und sogar Tornados. Hoher Luftdruck und Sonnenschein blieben meist nur von kurzer Dauer. Die zunächst sommerlichen Temperaturen erreichten im letzten Drittel zeitweise herbstliches Niveau.
So fiel der August geringfügig zu kühl, sehr niederschlagsreich und sonnenscheinarm aus.
In der Region Großheide, nordöstlich von Emden, sorgte am 16. ein kräftiger Tornado der Stärke F2 für große Verwüstungen. Rund 50 Häuser wurden beschädigt, einige sind nicht mehr bewohnbar.
- Monatsmitteltemperatur im August 16.4 °C (-0.1 °C),
- Es fielen rund 100 l/m² an Niederschlag, - Soll 77 l/m²,
- die Sonne schien 155 Stunden, - Soll 200 Std.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Schleswig-Holstein :
- Monatsmitteltemperatur im August 16.4 °C - Soll 16.2 °C ,
- Es fielen rund 85 l/m² Niederschlag, - Soll 73 l/m²
- die Sonne schien 165 Stunden, - Soll  210 Std.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung

Husum-Schobüll :
Die August-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Insgesamt aber ein kühler Sommermonat.
Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonnenscheinsumme war zu gering.
Nur langsam ziehende Tiefdruckgebiete gestalteten das Wetter wechselhaft mit z.T. auch kurzen starken Niederschlägen.
Gewitter = 3 ( zusätzlich an 3 Tagen Ferngewitter )
Nebeltage = 1

Temperaturen

Monatsmitteltemperatur        16.1 °C
Referenzperiode 1961-1990     +0.3 K
Referenzperiode 2002-2020     -1.2 K

Die Monatshöchsttemperatur von 25.2 °C wurde am 06. des Monats gemessen,
die Monatstiefsttemperatur erreichte 6.4 °C am 04. August.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von 4.4 °C wurde am 04.08. gemessen.
Frosttage = 0
Bodenfrosttage = 0
Eistage = 0
Reifglätte = 0
Sommertage (>= 25 °C) = 1
Heiße Tage ( >= 30 °C) = 0
Tropennächte = 0

Sonne

Monatssumme    174 Std.
Refernezperiode 1961-1990    87 %
Referenzperiode 2002-2020    85 %


Niederschlag

Monatssumme                         147.6 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990     180 %
Referenzperiode 2002-2020     121 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 06. August mit 28.6 mm. ( 00-24 MEZ ).
Schnee = 0
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 0
Hagel = 0
Tau = 8
Reif = 0

Schnee
-

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 18. mit 48.2 km/h gemessen.
Es gab weder starken noch stürmischen Wind (Windstärke 6 bzw. 8).

( ab 10.12.2019 Ersatzwindmessung in 6 m Höhe )

Die fünf niedrigsten August Monatsmittel-
temperaturen seit 2002
15,9 °C 2005
16,1 °C 2014
16,1 °C 2021
16,4 °C 2011
16,5 °C 2017

Die fünf niedrigsten August Monatssummen der
Sonnenscheindauer in Std. seit 2002
156,5 h 2008
159,8 h 2010
162,8 h 2011
170,1 h 2006
174,5 h 2021

 ©   www.schobuell-wetter.de

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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete August 2021​​​​

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 Der letzte Sommermonat fiel etwas wärmer aus als im Mittel 1961-1990. Meist herrschte Tiefdruckeinfluss vor. In den kurzen Hochdruckphasen ließ sich die Sonne zwar für mehr als 10 Stunden am Tag blicken, insgesamt blieb die Sonnenscheindauer im August aber unter den Sollwerten. Die Temperaturen stiegen in der ersten Monatshälfte tagsüber meist auf mehr als 18 °C (Grad Celsius) an. Sommerlich warm mit Tageshöchstwerten von 25 °C und mehr (Sommertag) wurde es dabei am 6./7. und am 12./13. August. Unter Zufuhr warmer Luftmassen aus Südwesten erreichten die Temperaturen am 13. August am Kleinen Haff Höchstwerte von 29 °C. In der zweiten Monatshälfte sank das Temperaturniveau. Insbesondere am 26. und 28. August war es an der Ostsee mit Tageshöchstwerten von vielfach nur 15 bis 17 °C sehr kühl. Hier wurde an Westflanke eines Tiefs über der südlichen Ostsee, welches sich nur sehr langsam nach Süden verlagerte, kühle Luft herangeführt. Am 26./27. August fielen zudem an der Ostseeküste gebietsweise höhere Niederschläge. Die teils gewittrigen Niederschläge im August brachten mancherorts Tagessummen von mehr als 10 mm (Millimeter). Für ergiebige Niederschläge sowie stürmisches Wetter sorgte auch Tief LUCIANO, welches vom 15. bis 18. August von Irland zur nördlichen Ostsee zog. An der Nordseeküste traten dabei am 16. August schwere Sturmböen auf.

Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990

Nordsee

 Die Monatsmitteltemperaturen lagen bei etwa 16,5 bis 17,5 °C und damit um weniger als 1 K (Kelvin) über den vieljährigen Mittelwerten. Am wärmsten wurde es am 12. August mit Tageshöchsttemperaturen bis um 25 °C. Somit trat maximal nur ein Sommertag (Maximum der Lufttemperatur von 25 °C und mehr) auf. Im Mittel sind es im August bis zu 5 Sommertage und vereinzelt 1 heißer Tag (Maximum der Lufttemperatur von 30 °C und mehr).
 Verbreitet wurden Monatsniederschläge zwischen 65 und 120 mm registriert, örtlich auch weniger. Meist gab es Überschüsse von bis zu 60 % (Prozent), gebietsweise aber auch Defizite bis um 50 %. Besonders ergiebige Tagesniederschläge von örtlich 20 bis 40 mm gab es am 16. August.
Die Sonne schien für rund 150 bis 200 Stunden. Die Sollwerte wurden dabei um bis zu 25 % unterschritten.
 Kräftiger Wind mit Böen der Stärke 8 bis 10 Bft (Beaufort) wehte insbesondere vom 16. bis 18. August. 

Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

 

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Jahresbericht

Witterungsbericht 2020 für Husum-Schobüll

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Deutschland :
2020 war das zweitwärmstes Jahr seit 1881 – sehr sonnenscheinreich und das dritte zu trockene Jahr in Folge.
Milder Winter und langanhaltende Hitzewelle im August.
- Mit 10,4 Grad Celsius um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Bis auf den Mai fielen alle Monate zu warm aus. Januar, Februar, April und August zeigten dabei
mit einer Abweichung von über 3 Grad die höchsten positiven Temperaturanomalien.
Zwischen dem 5. und 22.August etablierte sich über Deutschland eine teils sehr heiße und feuchte Witterung.
Deutschland erlebte das viertsonnigste Jahr seit Messbeginn
- Mit etwa 1901 Stunden Sonnenschein 120 Prozent über dem Normalwert.
Viel Sonne im Süden, weniger im Norden.
Verbreitet zu trocken, besonders in der Westhälfte
- Mit rund 710 Litern pro Quadratmeter (l/m²) nur 90 Prozent des Normalwertes.
Damit waren von den letzten 10 Jahren 9 zu trocken.
Die höchsten Jahresmengen gingen mit bis zu 2000l/m² im Schwarzwald und an den Alpen nieder.
Am trockensten blieb es mit unter 500 l/m² in vielen Teilen Nordostdeutschlands.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD)

Schleswig-Holstein :
Die Mitteltemperatur lag bei 10,5 °C (8,3 °C) .
der Sonnenschein summierte sich auf etwa 1855 Stunden (1567 Stunden).
Es fielen 733 l/m² (788 l/m²) an Niederschlag.
- Januar: Kurzzeitig Schnee im südl. SH/Hamburg am 28.01.2020
- Februar: In List auf Sylt gab es im Februar 14 Tage mit Sturm .
Herausragend das Starkwindfeld des Orkantiefs „Sabine“ am 09./10./11.02.2020
Spitzenwind an der Westküste um 110 km/h.
Fünf Sturmfluten sorgten für schwere Schäden an der Westküste.
- März: In einer nord/nordöstlichen Strömung bringt am 30. März ein Frontensystem Schneefälle
in das südlichen Schleswig-Holstein, es bildete sich eine Schneedecke bis zu 2 cm.
- Juni: SH gehörte zu den sonnenscheinreichsten Regionen Deutschlands, besonders die Küsten.
Durch die wolkenarmen Phasen im Norden in der zweiten Monatshälfte waren leuchtende Nachtwolken zu beobachten.
- Juli: das kühlste und sonnenscheinärmste Bundesland.
Im Norden gestaltete tiefer Luftdruck über Skandinavien das Wetter meist wechselhaft und relativ kühl.
Zum Monatsende kurzzeitig sommerlich.
- August : Mit Hamburg die sonnenscheinreichste Region Deutschlands.
- September: Mit Hamburg zu den sonnenscheinärmeren Regionen Deutschlands.
- Oktober: sonnenscheinreichste Region Deutschlands.
- November: SH zählte zu den sonnenscheinarmen Gebieten und die zweitniederschlagsreichste Region.
- Dezember: Am 27. brachte Tief „Hermine“ den Küsten schweren Sturm und in der Nacht zum 29. den südlichen Regionen
gebietsweise den ersten Schnee. Schneedecke 2 bis 3 cm .

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD)

Husum-Schobüll :
Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,3 °C war das Jahr 2020 neben 2007 das zweitwärmste Jahr seit 2003.
- Jahressumme Niederschlag 947 mm.
Die höchste Tagessumme 35,8 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 26.08. gemessen.
- 1968 Stunden Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab keine Schneedecke, keine Eistage, keine sehr kalten Tage, keine Tropennächte.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 28.02.2020.

Januar :
Die Januar-Monatsmitteltemperatur war erheblich zu warm.
Die Niederschlagssumme war deutlich über dem Soll.
Die Sonne schien nur sehr sparsam.
Der Monat war durchweg zu mild, neblig-trüb, nass und teilweise windig.
An 29 Tagen gab es messbaren Niederschlag,
Am 15. gab es im Einflussbereich von Tief Fenja eine Sturmflut.
In Husum wurde das mittlere Hochwasser um 4.23 Uhr um 1,70 Meter überschritten.
Auch die nordfriesischen Inseln waren von der Sturmflut betroffen.

Februar :
Die Februar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Der Monat war durchweg (jeden Tag) zu warm, viel zu nass und teilweise stürmisch.
Orkantief Sabine bescherte uns 3 Tage lang stürmisches Wetter.
Mehrere Sturmfluten an der Westküste waren das Ergebnis von
zahlreichen Tiefdruckgebieten mit viel Wind und Niederschlag.
Winterliche Erscheinungen waren nur vereinzelt in Form eines Schneeregen/Graupelschauer
zu beobachten.
Vegetationsbeginn am 28.02.2020 - so früh wie nie seit Aufzeichnungsbeginn.

März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Monat war bis auf wenige Tage zu warm, bis Mitte des Monats immer mal wieder
leichte bis mäßige Niederschläge, zum Ende des Monats überwiegend trocken
mit viel Sonnenschein und Nachtfrösten.
Vom 12.03. bis 13.03. gelangten wir in den Einflussbereich von Sturmtief Hanna.
An der Westküste wurden Böen um 100 km/h gemessen.
Am 29.03. nur sehr leichter Schneefall, keine Bildung einer Schneedeck

April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Kein gewohntes Aprilwetter. Bis etwa zur Mitte des Monats leichte oder geringfügige Niederschläge,
manchmal nicht messbar, meist in Schauerform, bei April-typischen Temperaturen.
Danach überwiegend ruhiges Sonnenscheinreiches warmes Wetter mit nächtlicher Abkühlung,
oft im Frost/Bodenfrostbereich . Leichte Störungen, meist in Form von schwachen Kaltfronten,
waren fast wirkungslos.
Erst in den letzten 3 Tagen des Monats wurde die lange Hochdruckperiode
durch einen unbeständigen Witterungsabschnitt beendet.
Am 30.04. fiel mit 10 mm der erste bedeutende Niederschlag des Monats.

Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Mai war fast durchgehend zu kühl, wechselhaft, aber allgemein mit zu geringfügigen Niederschlägen.
Damit war der Mai 2020 einer der trockensten seit Aufzeichnungsbeginn.
Ab 12.05. waren die Eisheiligen deutlich zu spüren.
Erst ganz zum Schluß des Monats sorgte ein stabiles Hoch zumindest tagsüber für angenehme Temperaturen,
die dann die Temperaturstatistik für den Mai etwas nach oben korrigierten.

Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Wechselhaftes Sommerwetter.
Gewitter und Regen/Hagelschauer traten örtlich auf, berührten den Raum Schobüll weniger.

Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war zu kalt. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer bewegte sich im Normalbereich.
Der gesamte Monat Juli war bis auf ganz wenige Tage in Schobüll zu kühl.
Wechselhaftes Wetter bestimmte den Monat Juli.

August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer war über dem Monatssoll.
Bis zum 22. August waren keine oder nur minimale Niederschläge zu verzeichnen
und die Temperaturen befanden sich auf sommerlichem Niveau,
zeitweise auch schwül-heiß mit viel Sonnenschein.
- Die Monats-Niederschlagssumme bis dahin nur 0.8 mm.
Vom 21. August an meldeten sich die ersten Gewitter über der fernen Nordsee.
Schlagartig ging der späte Sommer mit Schauern/Gewittern und kühleren Temperaturen von da an zu Ende.
Am 26.08. kamen wir in den Einflussbereich des Sturmtiefs "Kirsten", durch die Nähe zum Tiefkern
blieb hier der starke Wind weitestgehend aus.
Allerdings gingen ergiebige Niederschläge in unserer Region nieder.
In den letzten Tagen des Monats zogen auf Grund des warmen Nordseewassers immer wieder Schauer und Gewitter heran,
wobei die Gewitter nur selten über die Station zogen.
- Die Bedingungen für eine Tropennacht wurden nur knapp verfehlt.

September :
Die September Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonnenscheindauer war überdurchschnittlich.
Ein ztw. neblig-trüber überwiegend typischer Herbstmonat.

Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm.
Der Niederschlag lag über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Sonnenscheindauer bewegte sich im Normalbereich.
Der Oktober war wechselhaft. Tiefdruckgebiete mit feuchten Luftmassen brachten viele Wolken und wiederholt Niederschläge.

November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Ein insgesamt zu warmer und trüber November. Herausragend war der 02. November
mit einer Höchsttemperatur von 17.6 °C und einer Mitteltemperatur von 15.2 °C.
Erst zum Ende des Monats gab es frostige Temperaturen.
Der Einfluss von Sturmtief ETA und Roswitha war nur von kurzer Dauer.

Dezember :
Die Dezember-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Der Niederschlag lag über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich. Ein überwiegend neblig-trüber Monat.
Am 26.12. früh kann es örtlich zu gefrierendem Regen (Glatteis) oder überfrierender Nässe (Eisglätte) gekommen sein.
Nach Sturmtief Hermine am 27.12. führten kleinere Tiefs polare Meeresluft, die sich unterwegs erwärmte, in unseren Raum,
was besonders an der Westküste zu zum Teil ergiebigen Niederschlägen führte.
Der Dezember 2020 ohne weiße Weihnachten.

  weitere Informationen in Form von Grafiken und Tabellen
  zu den einzelnen Monatsberichten

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