Sommer Übersicht 2020

Sommer 2021 in Deutschland, Schleswig-Holstein und Husum-Schobüll

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Deutschland:
Den Sommer prägten ein sehr warmer Juni und ein relativ kühler August,
er war 30 Prozent zu nass, regional mit extremen Regenfällen und katastrophalen Folgen.
Die Sonnenscheinbilanz war ausgeglichen.
Deutschland erlebte den regenreichsten Sommer seit zehn Jahren. Großen Anteil daran hatten die extremen Regenfälle von Tief „Bernd“ Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sie verursachten verheerende Fluten, die zu einer der für die Bundesrepublik folgenreichsten Naturkatastrophen seit der Sturmflut 1962 führten. Die Monate Juni, Juli und August fielen insgesamt zugleich deutlich zu warm und durchschnittlich sonnig aus.
Mit 17,9 °C lag im Sommer 2021 der Temperaturdurchschnitt um 1,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. Mitte Juni sorgte die bisher einzige Hitzewelle des Jahres 2021 für schweißtreibende Temperaturen.
Es fielen bundesweit im Mittel rund 310 l/m² und damit 30 Prozent mehr Niederschlag als im Durchschnitt der Referenzperiode 1961-1990 (239 l/m²).
Der Sommer brachte gebietsweise katastrophale Regenmengen: So traf Tief „Xero“ Ende Juni den Nordosten des Landes. Ludwigsburg in der Uckermark erfasste hierbei am 30. Juni mit 198,7 l/m² die deutschlandweit höchste Tagessumme. Mitte Juli nahm der Regen von Tief „Bernd“ zwischen dem Sauerland, der Kölner Bucht und der Eifel derartig starke Intensität an, dass dieser als „Jahrhundertregen“ in die Geschichtsbücher einging. Hierbei fielen großflächig 24-stündig über 100 l/m². Die Auswirkungen der extremen Wassermassen forderten über 180 Menschenleben. Der insgesamt meiste Niederschlag fiel im Sommer am unmittelbaren Alpenrand mit teils über 700 l/m². Erheblich zu trocken verlief die Jahreszeit vor allem in Vorpommern, dem Lee des Harzes sowie dem Thüringer Becken, wo örtlich weniger als 105 l/m² zustande kamen.
  Mit rund 615 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer im Sommer ihr Soll von 614 Stunden (Periode 1961-1990) fast punktgenau.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein:
Das nördlichste Bundesland ordnete sich mit 17,6 °C (15,8 °C) bei den kühlen Gebieten ein. Außerdem war Schleswig-Holstein mit etwa 210 l/m² (222 l/m²) das zweittrockenste Bundesland. Hier zeigte sich die Sonne nahezu 630 Stunden (645 Stunden). 

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll:
Gefühlt eher ein normaler Sommer mit einer Mitteltemperatur von 17.3 °C, 227 mm Niederschlag und 651 Sonnenstunden.
15 Sommertage, nur 1 heißer Tag und keine Tropennacht wurden registriert.
Den meisten Sonnenschein gab es im Juni, den meisten Niederschlag im August.
Der Juni wurde bestimmt von mäßig warmen, schwülen und vereinzelt heißen Tagen.
In Schobüll, trotz einiger Tiefs mit wechselhaften Wetterabschnitten und leichten Gewittern/Ferngewittern
keine nennenswerten Niederschläge. Am 29./30. Juni erreichte nach mehreren Anläufen eine feuchtwarme und zu Gewittern neigende Luftmasse aus dem südlichen Bundesgebiet auch unseren Raum. Unter den Auswirkungen - Gewitter und Starkniederschläge -
hatten überwiegend die südlichen Landesteile und die Halbinsel Eiderstedt mit z.T. über 80 mm in 24 Stunden und Überschwemmungen zu leiden.
Im Juli dominierte eine leicht wechselhafte Witterung, nur vorübergehend beständig.
Schauer und Gewitter erreichten Schobüll oftmals nur in abgeschwächter Form oder gar nicht.
z. B. am 09. Juli eine Gewitterlinie am Geestrand von ca. Neumünster bis Dänemark.
Nur langsam ziehende Tiefdruckgebiete gestalteten das Wetter im August wechselhaft und kühl mit z.T. auch kurzen starken Niederschlägen.

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Jahreszeiten-Statistik Sommer

erster/letzter Sommertag - Summe Sommertage

Diagramme Sommer

Sommer - Temperaturdiagramme

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